Freitag, 26. August 2016

"Karek - Die goldene Feder" bald vollendet!

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

gerade schreibe ich am voraussichtlich letzten Kapitel zu meinem Roman "Karek - Die goldene Feder" und ich freue mich schon riesig auf dem Moment, wenn es fertig ist. Es war eine völlig neue Erfahrung, sich an dieses Buch zu setzen aber man muss sich ja auch weiterentwickeln und als Autor immer besser werden.

Ich bin sehr stolz, dass ich dieses Buch durchgezogen habe, immerhin zieht sich die Arbeit zu diesem Projekt nun doch schon über viele Monate hin.

Aber wer dran bleibt und nicht aufgibt, der erreicht sein Ziel und das Erfolgserlebnis ist nach einem harten Kampf um so schöner und erfüllender. ;-)

Bin schon mega gespannt, wie diese Geschichte bei Euch ankommen wird aber bis zur VÖ wird es wahrscheinlich noch bis Ende des Jahres dauern.

Habt noch ein wenig Geduld.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch

Euer
Sven Rübhagen

Dienstag, 2. August 2016

Neuer, kurzer Leseschnipsel aus "Karek - Die Goldene Feder"

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

An diesem verregneten Tag möchte ich euch eine neue, kurze Stelle aus meinem Roman "Karek - Die goldene Feder" vorstellen. Wie ich es schon des Öfteren geschrieben hatte, ist es etwas völlig Neues aber ich denke, ich meistere es sehr gut. Ich hoffe sehr, es gefällt euch.

LESEPROBE


„Du wartest hier Borger, bis ich wiederkomme“, sagte Karek und während er diese Worte aussprach, ließ er den gewaltigen Dom nicht aus den Augen.
Der Dom war genau wie damals das Herzstück Regensburgs, nur das der neue König diese Stadt mehr achtete als Daragon damals.
Der Troll setzte sich auf die ausgetretenen Stufen, die zum Dom emporführten und tat wie Karek es ihm aufgetragen hatte. Als er an der obersten Stelle angelangt war, drehte er sich noch einmal um. Zufriedenheit ergriff ihn. Regensburg erlebte im Moment tatsächlich eine tolle Zeit. Überall waren Menschen unterwegs und an jeder Ecke schien ein reges Treiben stattzufinden.
Prüfend griff Karek in die Innentasche seines Mantels. Dort befanden sich Erentroß‘ Schwert Götterzorn und der Drachenzahn. Nachdenklich holte er den Zahn hervor und wog ihn in der Hand. Anschließend ließ er seinen Blick nochmal über den Domplatz wandern. Er hoffte sehr, dass diese Zeiten so friedlich bleiben würden, wie jetzt. Nur ganz sicher war er sich dabei nicht.
Karek steckte den Zahn wieder in seinen Mantel zurück, dann wandte er sich zum Eingang des Doms.
Er musste mit dem König der Stadt sprechen und ihm von seiner Entdeckung mitteilen. Er würde ihm mit Sicherheit sagen können, was er nun für einen Fund gemacht hatte.
Vor zwei Tagen hatte er von Borger den Zahn bekommen und in diesen zwei Tagen hatte er kaum an etwas anderes gedacht als an den Drachen.
Karek schob diese quälenden Gedanken beiseite und klopfte an dem großen Eingangstor. Er betätigte einen schweren Türklopfer und es ertönte ein lautes Schlagen, das vermutlich über den gesamten Platz bis weit in die Gassen zu hören sein musste.

Freitag, 29. Juli 2016

Meine Saphirrot Gesamtausgabe für nur 0,99 €

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

Für das tolle Wochenende habe ich eine Kleinigkeit für Euch! 
Ich biete meine Saphirrot Gesamtausgabe für 0,99 € an, also fast geschenkt. Für die, die dieses Buch noch nicht kennen, ist es eine tolle Gelegenheit. Aber nur für kurze Zeit.

Außerdem verkürzt es die Wartezeit, bis mein neues Buch ende diesen Jahres erscheint, worauf ich mich sehr freue. :-)

Ich wünsche allen Ein schönes Wochenende und eine tolle Zeit.

Euer
Sven Rübhagen








Mittwoch, 13. Juli 2016

Leseprobe aus "Karek - Die goldene Feder"

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

heute möchte ich euch die erste Seite von "Karek - Die goldene Feder" vorstellen. 
Ich hoffe sehr, dass es euch gefällt:

Karek

Prolog: Götterzorn

Karek marschierte mit einem kleinen Trupp, der aus sechs Trollen, weiteren fünf Männern und ihrem Anführer Erentroß bestand, über die steinerne Brücke.
Karek war ein Junge von gerade einmal dreizehn Jahren und saß auf den Schultern von Borger einem großen, massiven Troll, mit brauner, ledriger Haut. Anders wie die übrigen fünf Trolle, trug er keine Keule in der Hand, sondern Borger ließ seine nur träge zum Boden hinabhängen.
Konnten Trolle überhaupt etwas anderes ausstrahlen als Trägheit, fragte sich Karek und sah belustigt in den Himmel. Es war tiefste Nacht und die Schritte der schweren Trolle übertönten sogar das fließen des Wassers der Donau unter ihnen. Ab und zu mischte sich zu den Schrittgeräuschen auf ein kurzes Grunzen oder ein Seufzer, das die Trolle ausstießen.
Erentroß lief vorneweg und blickte starr nach vorne.
Karek hatte den Eindruck, selbst ein jetzt aufkommender Tornado könnte den Mann nicht verunsichern. Erentroß trug langes, weißes Haar, das beinahe silbern leuchtete, wenn das Mondlicht darauf fiel. Außerdem trug er einen schwarzen Umhang der fast bis zum Boden wehte. Karek wusste, dass unter diesem sein mächtiges Schwert im Vorborgenen war, doch diese Klinge holte Erentroß so gut wie nie ans Tageslicht.
Plötzlich hob Erentroß die Hand und gab somit den Befehl stehenzubleiben. Mit mühsamen Bewegungen kamen die Trolle zum Stehen. Auch dies wurde mit Murren und Grunzen kommentiert.
Schließlich drehte sich Erentroß zu den Trollen um und sah jeden von ihnen aufmerksam an. Bei jeden Mann verweilte er etwas länger. Karek hatte das Gefühl, bei ihm blieb er ganz besonders lange haften, was er aber nicht verstehen konnte.

Montag, 4. Juli 2016

Besucht meine Facebook-Autorenseite :-)

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

Heute möchte ich Euch herzlichst zu meiner Autoren Seite Einladen. Wer sich für meine Autorenarbeit und meine Bücher interessiert, wird dort sicher spannende Neuigkeiten und wissenswerte Infos entdecken. Es lohnt sich.

https://www.facebook.com/Sven-R%C3%BCbhagen-572705499540896/?fref=ts





Sonntag, 26. Juni 2016

Mein neues Autorenintro

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

hier möchte ich euch mein neues kurzes Video vorstellen. :-)
Es beinhaltet ein kurzes Autorenintro, das der Autor Sascha Schlüter für mich gemacht hat und ich bin ihm sehr dankbar dafür. Er war es auch, der für mich den Trailer zu meiner Saphirrot-Story gemacht hat.

Hoffe es gefällt euch. Schaut euch das Video einfach mal an.




video

Samstag, 18. Juni 2016

Schreibarbeit geht in die Entscheidende Phase!

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

ich schreibe täglich an meinen neuen Roman (Arbeitstitel: Karek - Die goldene Feder) und komme wirklich gut voran. Auch wenn noch einige Kapitel fehlen, glaube ich doch, dass ich die Rohfassung in ein paar Wochen abgeschlossen haben werde.

Dann kommt das Überarbeiten, worauf ich mit gemischten Gefühlen blicke. Das "normale" Schreiben macht mir immer mehr Spaß, allerdings ist diese Phase natürlich sehr wichtig. Meistens muss dann immer viel umgeschrieben und gestrichen und ausgearbeitet werden.

Bis dahin noch ein schönes Wochenende

Sonntag, 12. Juni 2016

Cooler Trailer zu Saphirrot für Euch

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

die Tage habe ich mich mit dem erfolgreichen Autor Sascha Schlüter zusammengesetzt und uns über einen Trailer zur Saphirrot-Story Gedanken gemacht.
Kurze Videos zur Buchvorstellung fand ich schon immer toll und ich wollte nun auch mal so etwas für eines meiner Bücher. :-)

Nun gibt es tatsächlich einen Trailer und ich bin sehr glücklich und Stolz darüber. Hier dürft ihr ihn Euch natürlich anschauen und Eure Meinungen kundtun.

Viel Spaß beim Schauen.
video

Freitag, 3. Juni 2016

Toller Ausflug ins Historische Museum für Rechechearbeit

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

Ich war gestern im historischen Museum von Regensburg und ich hatte super Spaß. In diesem Museum ging es sehr viel um die Geschichte Regensburgs. Sehr intensiv war die Römerzeit, Steinzeit und Mittelalter vertreten und war sehr interessant. Einiges was ich gesehen habe, habe ich digital festgehalten und wird sicherlich einen Weg in meinen Roman finden.

Dieses Buch wächst von Tag zu Tag und ich freue mich schon, wenn es fertig ist. Hier sind mal Bilder, die vielleicht eine Rolle in der Geschichte spielen könnten.




Freitag, 20. Mai 2016

Mein neues Buch wächst immer weiter ;-)

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

kleines Zwischenfazit:

ich arbeite weiter an meinem Regensburger Roman und ich komme gut voran. Auch wenn ich zwischenzeitlich mal pausieren musste, um etwas umzuschreiben oder meine Figuren besser auszuarbeiten.
Aber ich bin sehr zufrieden und das Buch wird sicherlich dieses Jahr noch erscheinen. Ich möchte mir damit aber Zeit lassen, da es wirklich gut werden soll und ich damit einen großen Schritt nach vorne machen möchte. Schließlich möchte man sich ja immer weiterentwickeln und dazulernen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden und genießt das tolle, sonnige Wochenende

Euer
Sven Rübhagen

Dienstag, 12. April 2016

Am 16.04.2016 im Radio Jukebox

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

heute darf ich Euch wieder was Tolles mitteilen. „smile“-Emoti

Am Samstag, den 16.04.2016 um 18:00 Uhr gibt es eine Radiosendung von mir auf Radio-Jukebox.

„smile“-Emoticon
Ich bin Mega-Happy. Ich habe aus meinem Saphirrot vorgelesen und das wird dort vorgespielt. Ist ein Sender von und für Menschen mit Handicap. Das sollte man auf jeden Fall unterstützen.

Für die Aufnahmen habe ich lange gearbeitet und hoffe, dass alles gut zu hören ist, aber da mache ich mir keine Gedanken. Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, mein Buch bei einem tollen Radiosender von Körperbehinderten vorzustellen und das ist schon Erfolg genug.

http://www.amazon.de/dp/B01AAWYJCW/


 „smile“-Emoticon


Montag, 4. April 2016

Saphirrot verkauft sich immer noch gut :-)

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

Ich finde es sehr erstaunlich, wie regelmäßig sich mein Saphirrot verkauft und kann mich nun schon seit einigen Wochen auf einem relativ guten Rang halten. Vielen Dank dafür :-)
Das zeigt mir, dass es mit dem Schreiben immer weiter bergauf geht und dies ist natürlich ein super Erfolgserlebnis. 
Ein neues Buch ist natürlich schon in Arbeit und auch darüber wird es regelmäßig Neuigkeiten geben.

http://www.amazon.de/dp/B01AAWYJCW

Sonntag, 27. März 2016

Osteraktion: Alle Bücher für nur 0,99 €

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

habe mir zu Ostern etwas Tolles überlegt: :-)

Heute und Morgen gibt es ALLE meine Bücher auf Amazon für nur 0,99 € und ist somit eine super Gelegenheit sehr günstig an meine Werke zu gelangen.

Also, wem noch ein Buch von mir fehlt, der sollte jetzt die Chance nutzen, denn morgen Abend gibt es die Romane wieder zum Normalpreis.

Hoffe ich mache Euch damit eine Freude und viel Spaß beim Lesen!

Alles Liebe und tolle Feiertage

Euer
Sven Rübhagen

Frohes Osterfest

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

an dieser Stelle möchte ich jedem ein frohes Osterfest und erholsame Feiertage wünschen. Lasst es Euch gut gehen.

Euer
Sven Rübhagen

Donnerstag, 17. März 2016

Darry - Der Tote Wald neu veröffentlicht!

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

gestern habe ich meinen Debütroman "Darry - Der Tote Wald" neu auf Amazon als E-Book veröffentlicht.
Es ist mein Erstlingswerk, den ich mit 17 Jahren geschrieben hatte und bedurfte somit nach einigen Jahren mal einer aufwendigen Überarbeitung.
Ich habe mir das komplette letzte Jahr Zeit genommen, den Text zu überarbeiten, dafür hatte ich auch eine tolle Testleserin, die mir somit tatkräftig unter die Arme gegriffen hat. Das schöne Cover, welches wirklich sehr gelungen ist, ist dieses Jahr (Februar/März) entstanden.

Derzeit biete ich das E-Book für 0,99 € auf Amazon an und ist somit eine tolle Gelegenheit sehr einfach an dieses Buch zu kommen.

Ich hoffe sehr, dass es Euch gefällt und freue mich auf eine hoffentlich positiven Rückmeldung!

Das neue Cover zu meinem Roman "Darry und der Tote Wald"

Mittwoch, 9. März 2016

Probeseite aus meinem neuen Roman

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

aktuell arbeite ich wieder an einem tollen Roman und heute möchte ich Euch die erste Seite präsentieren, auch wenn es noch die Rohfassung ist.
Ich hoffe sehr, der Anfang gefällt Euch und ich werde natürlich fleißig weiterschreiben.

Viel Spaß! :-)

Karek

Prolog: Götterzorn

Karek marschierte mit einem kleinen Trupp, der aus sechs Trollen, weiteren fünf Männern und ihrem Anführer Erentroß bestand, über die steinerne Brücke.
Karek war ein Junge von gerade einmal dreizehn Jahren und saß auf den Schultern von Borger einem großen, massiven Troll, mit brauner, ledriger Haut. Anders wie die übrigen fünf Trolle, trug er keine Keule in der Hand, sondern Borger ließ seine nur träge zum Boden hinabhängen.
Konnten Trolle überhaupt etwas anderes ausstrahlen als Trägheit, fragte sich Karek und sah belustigt in den Himmel. Es war tiefste Nacht und die Schritte der schweren Trolle übertönten sogar das fließen des Wassers der Donau unter ihnen. Ab und zu mischte sich zu den Schrittgeräuschen auf ein kurzes Grunzen oder ein Seufzer, das die Trolle ausstießen.
Erentroß lief vorneweg und blickte starr nach vorne.
Karek hatte den Eindruck, selbst ein jetzt aufkommender Tornado könnte den Mann nicht verunsichern. Erentroß trug langes, weißes Haar, das beinahe silbern leuchtete, wenn das Mondlicht darauf fiel. Außerdem trug er einen schwarzen Umhang der fast bis zum Boden wehte. Karek wusste, dass unter diesem sein mächtiges Schwert im Vorborgenen war, doch diese Klinge holte Erentroß so gut wie nie ans Tageslicht.
Plötzlich hob Erentroß die Hand und gab somit den Befehl stehenzubleiben. Mit mühsamen Bewegungen kamen die Trolle zum Stehen. Auch dies wurde mit Murren und Grunzen kommentiert.

Schließlich drehte sich Erentroß zu den Trollen um und sah jeden von ihnen aufmerksam an. Bei jeden Mann verweilte er etwas länger. Karek hatte das Gefühl, bei ihm blieb er ganz besonders lange haften, was er aber nicht verstehen konnte.

Montag, 15. Februar 2016

Mit Saphirrot auf Rang 1 auf Amazon!

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

Ich bin mit meiner Gesamtausgabe von Saphirrot auf Platz 1 der Amazon Rang Kategorie "Fantasy-Schwert und Magie"

Hier könnt ihr Euch das Buch runterladen:

http://www.amazon.de/Saphirrot-Drachenabenteuer-Gesamtausgabe-Sven-R%C3%BCbhagen-ebook/dp/B01AAWYJCW/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1455564568&sr=8-1&keywords=R%C3%BCbhagen


Sonntag, 14. Februar 2016

Unknown Buchmesse Essen 2016

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

heute möchte ich Euch zu einem tollen Termin einladen:

Am 03.09. - 04.09.2016 findet in Essen die Unknown Buchmesse in Essen statt. Wer zufällig in der Nähe von Essen wohnt und sich für Bücher/Verlage etc. interessiert, ist dies mit Sicherheit ein lohnendes Ziel.

Bestimmt toll mal vorbeizuschauen. Also schon mal den September vormerken und sich freinehmen. ;-)

Hier der Link zu der Webseite. Dort findet Ihr alle wichtigen Informationen.

http://www.unknown-buchmesse-essen.de/

Sonntag, 31. Januar 2016

Leseprobe aus meiner Gesamtausgabe von Saphirrot

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

heute möchte ich Euch eine kurze Leseprobe der Gesamtausgabe von Saphirrot dalassen. Sie enthält die ersten zwei Kapitel. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!

Die schwebende Stadt
»Großer Gott, Meister Lembrix, an welchen Ort habt Ihr mich geschickt?«
Niedergeschlagen und in Gedanken versunken saß Dasgo auf dem staubigen Boden seiner Kammer, die man ihm zugewiesen hatte. Die aufgehende Sonne schickte ihre goldenen Strahlen durch das hochliegende, kleine Fenster, sodass man den Staub in der Luft fliegen sehen konnte. Ein schartiges Schwert, dessen Klinge bereits von rostigen Flecken besetzt war, lag vor ihm auf dem Boden.
Wenn Dasgo an das dachte, was gleich kommen würde, verzog es ihm schmerzhaft das Gesicht. Das Schwert, das hier vor ihm lag, würde ihm kaum behilflich sein!
Nervös stand Dasgo auf und lief in der Kammer auf und ab. Sie war sehr klein und spärlich eingerichtet. Gerademal ein Haufen Stroh in der Ecke diente ihm als Schlafplatz und ein Eimer, in dem er seine Notdurft verrichten konnte, sonst hatte diese Kammer nichts zu bieten.
Dasgo war ein Gefangener!
Er setzte sich auf das Stroh, das nach Schmutz und Schweiß roch, vergrub sein Gesicht in den Händen und wartete auf das Unvermeidliche.
Minath, das war die Stadt, in der er sich seit ein paar Wochen aufhielt.
Minath war eine große Stadt. Die Stadt der Drachenreiter!
Plötzlich musste Dasgo lachen, da er daran dachte, dass er von seinem Meister hierher geschickt worden, um seine Erfahrungen als Drachenreiter zu erweitern.
Dasgo war noch recht jung. Er hatte die zwanzig gerade erst überschritten, doch schon, seit er ein kleiner Junge war, faszinierten ihn Drachen und deren Reiter. Seinen Traum, Drachenreiter zu werden, hatte er sich vor ungefähr einem Jahr erfüllt, als er in der Nähe seines Heimatortes Kalant einem jungen Drachen das Leben gerettet hatte. Kalant war eine Stadt westlich des großen Perlenmeeres, das die gesamte Westseite des Kontinents Aratras beherrschte. Auf dem Wasser hatte Dasgo einen kleinen, weißen Drachen schwimmen sehen und ihn vor dem Ertrinken gerettet.
Bei diesem Gedanken musste Dasgo lächeln.
Er hatte schließlich seinem Lehrmeister Lembrix davon erzählt. Von ihm hatte er viel über Reiter und Drachen erfahren. Er hatte Dasgo die letzten Jahre weiterunterrichtet und sein Drache, den er auf den Namen Dragonit getauft hatte, war ebenfalls gewachsen und reifer geworden. Schließlich hatte sein Lehrmeister ihn nach Minath geschickt, um wirklich unter Drachenreitern zu leben und mehr Fortschritte machen zu können.
Die Stadt Minath war weit von seinem Heimatort Kalant entfernt. Es lag ganz im Osten Aratras und nicht einmal direkt auf dem Kontinent, sondern noch etwas weiter östlich. Jeder, der Minath auch nur aus der Ferne sah und noch nichts vorher von ihr gehört haben sollte, würde seinen Augen nicht trauen. Minath war eine schwebende Stadt, getragen von einer dichten Wolkendecke, die sich in der Nähe der Stadt niemals verzog. Das Faszinierende dabei war, dass es trotzdem immer sonnig war. Minath war nur mithilfe eines Drachen zu erreichen. Einen Pfad oder eine Brücke gab es nicht.
Ein Schmunzeln schlich sich auf Dasgos Gesicht, als ihm sein eigener Gedankenfehler auffiel, denn aus der Ferne war Minath nur sehr undeutlich zu erkennen. Dafür lag sie einfach zu hoch am Himmel.
Dasgo erinnerte sich noch gut daran, wie er nach Minath gekommen war.
Die Reise war sowohl für ihn als auch für Dragonit sehr anstrengend gewesen. Schon vorher waren sie viel geflogen, allerdings hatten sie sich dabei immer in der Nähe von Kalant aufgehalten. Sie hatten fast zwei Tage gebraucht und der Aufstieg war nicht leicht gewesen, da Dragonit, um Minath anzusteuern, sehr hoch fliegen musste. Immer wieder fand es Dasgo faszinierend, wie stark und groß Dragonit bereits war, trotz seines jungen Alters.
Dasgo stand wieder auf und trat dabei dem Eimer um, sodass sich der Inhalt langsam auf dem schmutzigen Boden verteilte.
Kaum waren sie hier angekommen, war sein Drache von den Minath-Drachen verstoßen worden. Er war zu schwach gewesen, so hatte man ihm später erklärt.
Dragonit hatte sich zwei der Minath-Drachen stellen müssen. Er war unterlegen gewesen und man hatte ihn weggesperrt! Wohin wusste er nicht.
»Und jetzt soll ich dasselbe durchmachen?«, rief er seine Frage laut in den Raum. Natürlich bekam er keine Antwort, denn er war alleine in seiner Kammer. Sein Blick wanderte zu dem Schwert, das noch immer unverändert am Boden lag. Warum war er es nicht würdig ein Drachenreiter zu sein? Dragonit war kein schwacher Drache. Er war sein bester Freund!
Die Einwohner von Minath, und das waren nicht gerade wenige, wussten nicht einmal, was einen wirklichen Drachenreiter ausmachte! Es kam nicht nur alleine auf Stärke und Härte an. Die Drachen in Minath wurden zum Töten gezüchtet. Sie kannten kein Gefühl und eine Verbundenheit zu ihren Reitern erst recht nicht!
Dasgo schüttelte den Kopf. Er war sich nicht einmal sicher, ob Dragonit überhaupt noch lebte. Bei diesem Gedanken zog es ihm schmerzhaft den Bauch zusammen. Dutzende Male hatte er bereits darüber nachgedacht, wie er seinen Drachen befreien könnte. Doch dies erwies sich als praktisch unmöglich. Minath war durchzogen von einem Verlies, das aus der Ferne von den schweren Wolken verborgen gehalten wurde, und wurde von Drachen bewacht. Es war unmöglich, ungesehen dort rein zu kommen.
Minath war eine Stadt von hohem Rang. Jeder Neuankömmling musste eine Prüfung bestehen. Eben diese, in einem Drachenkampf zu bestehen. Gewann er, wurde er zusammen mit seinem Reiter aufgenommen; verlor er, wurden Drache und Reiter getrennt weggesperrt. Und das für unbestimmte Zeit!
So wie Dasgo und Dragonit!
Dasgo wusste, dass er nur auf die Folter wartete. Eine Folter, die mit dem Tod enden würde.
Kaum hatte er diesen Gedanken zu Ende gedacht, öffnete sich eine schwere Gittertür und ein muskulöser Mann mit einem großen Messer am Gürtel betrat Dasgos Kammer.
»Mitkommen!«, befahl er knapp und im übellaunigen Ton.
Widerwillig setzte sich Dasgo in Bewegung, hob allerdings noch das Schwert vom Boden auf.
»In wenigen Minuten beginnt dein Kampf«, sagte der Wächter und stieß ihn hart in den Rücken, als er an ihm vorbeigegangen war, sodass er beinahe zu Boden ging.
Dasgo keuchte schwer, stolperte ein, zwei Schritte und konnte sich gerade noch an der betonierten Wand festhalten aber er blieb stehen.
Der Wächter lachte abfällig. »Wenn du jetzt schon den Boden küsst, wird der Drache in der Arena keinen Spaß mit dir haben.«
Dasgo verkniff sich jeglichen Kommentar und lief wortlos weiter. Im Gehen wog er seine Waffe in der Hand. Nicht dass er dies nicht schon in seiner Kammer oft genug getan hätte, doch es beruhigte ihn etwas.
Der ehemalige Drachenreiter wurde durch einen dunklen Korridor geführt. Links und rechts gewahrte er immer wieder neue Kammern, in denen erschöpfte, schwache Menschen saßen.
Dasgo musste bei dem Anblick nur den Kopf schütteln. Wie konnte man Menschen nur so behandeln?
»Was ist los, drachenloser Drachenreiter? Zu müde, um weiter zu gehen?«
Dasgo hatte gar nicht bemerkt, wie er vor einer Kammer stehengeblieben war. Zur Antwort bekam er noch einen derben Schlag in den Rücken dazu.
Erneut stolperte Dasgo vorwärts. Dieses Mal tat er dem Wächter nicht den Gefallen, um sein Gleichgewicht zu kämpfen, sondern landete auf dem Boden. Was für seinen Begleiter nach Schwäche aussah, war Dasgos volle Absicht!
Kaum schlug Dasgo zu Boden, rollte er über die Schulter ab und riss in derselben Bewegung die Beine in die Höhe. Alles ging so schnell, dass der Wächter einfach in sein hochgestelltes Bein hineinlief und sich gleich darauf krümmte.
»Was sollte das?«, fragte dieser abfällig und suchte mit seinem Augen gehetzt nach Dasgo. Dieser war bereits wieder auf den Füßen und ohne auf seine Frage zu antworten, schlug er ihm mit dem Schwertknauf vor die Schläfe, sodass sein starker Wächter einfach zur Seite kippte.
Dasgo schenkte ihm noch einen abfälligen Blick, dann setzte er seinen Weg zur Arena fort.
Er war vielleicht drachenlos aber auf keinen Fall wehrlos oder schwach.



Drachenarena

Der Weg zur Arena war nicht mehr weit. Der Korridor, durch den ihn der Wächter geführt hatte, war schnell zu Ende. Dasgo lief eine ausgetretene, schmale Treppe hoch und kam somit an die Oberfläche.
Auch wenn Minath einen bitteren Geschmack in seinem Mund hinterließ, wenn er nur an den Namen dachte, war es eine schöne Stadt, mit prachtvollen und mächtigen Türmen. Ganz oben an der Spitze eines jeden Turmes befand sich eine große Fläche. Sie diente den Drachen als Landeziel oder als Ruheort.
Dasgo ließ den Blick kreisen. Der Himmel, der an diesem Tag strahlendblau war, war bespickt mit dunklen Schatten, die sich schließlich als fliegende Drachen herausstellten, die die Stadt anvisierten. Er sah nach vorne, fasste sein Schwert fester und lief los.
Minath hatte natürlich nicht nur Türme, sondern auch Häuser, in denen ebenfalls Drachenreiter lebten. Die Häuser befanden sich eher im Innern der Stadt und waren umkreist von den Türmen. Ein unbemerktes Eindringen war somit gar nicht möglich. Schon alleine deshalb, weil es sofort auffiel, wenn jemand sich mit einem Drachen der Stadt näherte.
Die Luft war geschwängert von einem anhaltenden, mal lauteren und leiseren Gekreische und Gebrüll der heranfliegenden Drachen. Dasgo hatte schon daran gedacht, jetzt da er ohne Wächter unterwegs war, einfach zu fliehen, doch wo hätte er schon ohne seinen Drachen hingekonnt? Die Stadt Minath schwebte Meilen über dem großen Kristallmeer. Ein Sprung aus der Höhe wäre selbst für einen Meisterschwimmer tödlich. Außerdem wies das Kristallmeer tobende Wellen auf, die mit Gewalt gegen Felsen krachten. Dort zu schwimmen war beinahe ein Ding der Unmöglichkeit! Das Kristallmeer befand sich auf der Ostseite Aratras. Während das Kristallmeer sehr wild war, war das Perlenmeer sehr ruhig. Nur sanfte Wellen wurden somit an Land gespült.
Nein, dachte Dasgo, wenn er Minath wieder verlassen wollte, musste er Dragonit befreien und fortfliegen. Auch wenn die Drachenreiter etwas ganz anderes mit ihm vorhatten.
Bei dem Gedanken verzog sich sein Gesicht zu einer gequälten Grimasse und seine Handfläche schloss sich automatisch kraftvoll um den ledernen Schwertgriff. So wie es Brauch in Minath war, musste er nun einen Drachenkampf bestehen! Wenn er gewann, war er frei und wurde mit etwas Glück sogar ausgebildet. Doch der Kampf war so gestrickt, dass er nicht gewinnen konnte, dies wusste Dasgo. Er glaubte nicht mehr daran, dass er hier eine Zukunft hatte. Die Reiter wollten nur noch seinen Tod. Seinen Tod dafür, dass er in ihren Augen zu schwach war.
Dasgo lief schneller, um die Arena zu erreichen und in der Hoffnung somit die schlechten, quälenden Gedanken loszuwerden. Er musste sich dem Kampf stellen. Schließlich hatte er gar keine andere Wahl. Fliehen konnte er nicht, und wenn er sich irgendwo versteckt hielt, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis man ihn finden würde, und dann war er so wie so tot. Ihm blieb nichts anderes übrig, als das Beste zu hoffen.
Schließlich war die gepflasterte Straße zu Ende und die Häuser wichen an den Seiten zurück und machten einer riesigen, runden Arena Platz. Sie sah aus wie ein gigantischer Berg in Form eines finsteren, stachelbesetzten Drachenkopfes. In den Augen loderte ein stummes Feuer und sie blickten drohend auf Dasgo herab. Das Maul, das den Eingang darstellte, war weit geöffnet. Unmittelbar neben der Arena stand eine riesige Statue. Sie zeigte einen Mann mit gezogenem Schwert, finsterem Gesicht und langen Haaren. Dasgo blickte stolz in das harte Gesicht der Statue. Das war Tropas, der größte Drachenreiter, der je auf Aratras gelebt hatte.
Nachdem Dasgo eingetreten war, lief er durch einen dunklen Gang. Durch das Sonnenlicht, das von draußen noch ins Innere drang, erkannte der ehemalige Drachenreiter, dass er auf einer steinernen Zunge lief.
Der Gang war lang und bald fand er sich in vollkommener Dunkelheit wieder. Mit nervösen Bewegungen sah er immer wieder zurück und er fragte sich, ob es nicht doch besser war umzukehren.
Dasgo schüttelte entschieden den Kopf. Das war unmöglich. Er musste sich der Herausforderung stellen. Wenn er es nicht tat, würde er sich das selber nie verzeihen. Außerdem war Dasgo ein Kämpfer und er verstand selber nicht, weshalb dieser Kampf ihn so aus der Fassung brachte.
Weil es dein letzter Kampf sein wird, hörte er seine eigenen höhnischen Gedanken. Weil du noch niemals in einem offenen Kampf einem Drachen gegenübergestanden bist!
Der Gang, der den Rachen eines Drachen darstellte, war beinahe zu Ende und Dasgo erkannte schon einen Teil der großen Arena. Von weit oben drang weißliches Sonnenlicht, wahrscheinlich durch die Augen des Stein-Drachen. Trotzdem war es mehr ein Dämmerzustand als wirklich hell.
Schließlich hatte Dasgo das Ende des Ganges erreicht. Die Arena war gigantisch. Sie war kreisrund und der Platz war besetzt mit spitzen Felsen. Sie hatte beinahe die Eigenschaften eines kleinen Gebirges.
Mit klopfendem Herzen sah Dasgo sich um. Viele Einwohner Minaths saßen auf den Rängen, um sich an dem Spektakel zu erfreuen. Sie riefen und klatschten ihm entgegen, doch Dasgo freute sich nicht. Die Menschen waren gekommen, um ihn sterben zu sehen! Sein Drache hatte bereits verloren!
Und jetzt war er an der Reihe!
Fast schon, wie um sich das Gegenteil zu beweisen, biss er sich auf die Unterlippe, spreizte seine Beine, um einen festen Stand zu haben und fasste sein Schwert fester. Er würde kämpfen und er würde es seinem Gegner nicht zu leicht machen. Auch wenn dieser ein Drache war.
Plötzlich fing der Boden an zu beben und ein lautes Krachen und Poltern war zu hören. Wie aus einem bösen Traum beobachtete Dasgo, wie hinter einem breiten Felsen etwas Großes, Massiges emporwuchs. Es dauerte einen kurzen Moment, bis er feststellte, dass ihm tatsächlich ein Drache gegenüberstand. Er war schneeweiß, hatte einen finsteren Blick mit dunklen Augen und einen muskulösen Körper. Seine Vorderläufe waren kraftvoll und die weißen, ledrigen Flügel eng an den Körper angelegt. Der Drache machte einen Schritt auf Dasgo zu und trat dabei einfach einen Teil des Felsens kaputt, hinter dem er sich gerade erst versteckt hatte. Gleichzeitig stieß er ein ohrenbetäubendes, beinahe schon qualvolles Kreischen aus. Dasgo kannte diesen Drachen!

Es war Dragonit, sein eigener Dache!

Freitag, 8. Januar 2016

Saphirrot ist nun KOMPLETT auf Amazon erhältlich

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

endlich ist mein Saphirrot komplett! Darauf bin ich megastolz und ich könnte im Kreis springen. 3 spannende Teile voller Magie, Fantasywesen und Freundschaft.

Auf Amazon gelangt Ihr zu den tollen Werken. Einfach Begriffe, wie "Rübhagen" oder "Saphirrot" eingeben und Ihr könnt es Euch runterladen.

Es gibt alle drei Teile einzeln oder für alle,die meine Bücher noch nicht kennen, eine tolle, fette Gesamtausgabe. Ich freue mich richtig über Eure Meinung zu der Story, Cover usw.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und natürlich ein schönes Wochende

Euer
Sven Rübhagen

Samstag, 2. Januar 2016

Der letzte Saphirrot ist nun fertig!

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

ich freue mich es nun verkünden zu dürfen. :-)

Der letzte Teil meiner Saphirrot-Story ist nun fertig und komplettiert somit die Trilogie um die Drachenreiter Dasgo und Tropas.

Es ist etwas ganz besonderes für mich. Immerhin bin ich mir sehr bewusst, dass ich noch sehr jung bin und mit jedem Buch neue Erfahrungen und Eindrücke gewinnen werde.

Es ist schon sehr toll, dass ich diese Geschichte abgeschlossen habe, denn der Start liegt nun schon sehr lange zurück.

Ich denke, es wird Euch gut gefallen und schaut einfach die nächsten Tage wieder vorbei. Ich informiere Euch, wenn das gute Stück online geht.

Für alle, die Saphirrot von mir noch nicht kennen, wird es eine Komplettausgabe geben.

Ich wünsche Euch allen noch ein schönes Wochenende

Euer
Sven Rübhagen